1: Die verschiedenen Stile der Fotografie

Fotografie ist nur ein technischer Begriff. Welche visuellen Möglichkeiten sich dahinter verbergen, erfahren Sie in diesem Vortrag. Die Dozentin zeigt Beispiele unterschiedlichster fotografischer Stile und erklärt die jeweilige Herangehensweise. So erweitern Sie ihren eigenen fotografischen Stil, entdecken neue Ausdrucksmöglichkeiten oder werden sicherer in ihrem bisherigen Fotografieren.

2: Einführung in die Fotografie

Was ist ein gutes Bild? Wie entsteht ein interessantes Foto? Ruth E. Westerwelle bietet einen Einstieg in die Fotografie, erzählt von ihrer Philosophie der Herangehensweise und von dem kreativen Prozess das gewünschte Motiv optimal einzufangen. An konkreten Beispielen zeigt die Fotografin, dass die Geheimnisse eines guten Foto mehr oder weniger darin besteht, das Sehen zu üben und einige Regeln zu beachten. Gerne steht die Fotografin auch für Fragen zur Verfügung und "verrät" Tricks und Tipps der Profis.

3: Sehen lernen

"Man sieht nur mit dem Herzen gut" (A. St. Expupery)

Sehen lernen und kreativ in Bilder umsetzen ist eine große Bereicherung. Sei es, das Detail wahrzunehmen und als eigenes Kunstwerk zu genießen oder die Fülle des Ganzen aufzunehmen und sich darin aufgehoben zu fühlen. Das Geheimnis dabei ist nur, es zu sehen und mithilfe der Kamera für sich neu zu schaffen. Ich nehme die Menschen mit auf eine FotoSafari des Sehens. Ich zeige Sichtweisen, visuelle Perspektiven und locke das eigene Sehen aus dem Dornröschenschlaf. Wer fühlen kann, kann auch sehen. Leider geht beides im Alltag zu oft verloren und somit ein großes Stück an Lebensfreude, die wir doch eigentlich als "hauseigenes Kraftwerk" brauchen. In dem wir Neues entdecken und andere Bezüge herstellen, eröffnet sich uns ein unerschöpflicher Reichtum, der zum einen gar nichts kostet und zum anderen immer da ist - purer Genuss!

4: Mit den Fotografinnen fing alles an

In den frühen Jahren der Fotografie wurde dieses neue Medium erstmal nicht ernst genommen. So besetzten Frauen dieses praktische Genre, was die Akzeptanz nicht gerade verbesserte. Erst als in den späten 20ern, dann vor allem in den 30er Jahren damit Geld zu verdienen war, änderte sich der Markt der Fotografie.

Fotografinnen des 20. Jahrhundert werden vorgestellt und Beispiele ihrer Arbeiten anhand ihrer Veröffentlichungen gezeigt.

5: Die Geschichte des Porträts

Was ist überhaupt ein Porträt. Wie zeigte sich die jeweilige gesellschaftliche Sicht und das Ansehen der Person im Porträt aus. Eine visuelle Auswahl von der Historie bis heute.

6: Das richtige Bewerbungsfoto

Ruth E. Westerwelle ist seit über zwanzig Jahren eine erfolgreiche Porträt-Fotografin. Ihre Arbeit wurde mehrfach prämiert, in mehreren Büchern publiziert und in Ausstellungen im In- und Ausland vorgestellt.

Dabei war ihr in ihren Auftragsarbeiten die optimale visuelle Umsetzung der jeweiligen Persönlichkeit für die Präsentation in der Öffentlichkeit oder für Bewerbungsunterlagen besonders wichtig. Da sie nicht nur als Fotografin den richtigen Blick und die langjährige Erfahrung hat, sondern auch in anderen Medienbereichen, z.B. als Bildredakteurin auf der anderen Seite gestanden hat und in einem Leitungs-Team Bewerbungs-Unterlagen beurteilen musste, weiß sie aus unterschiedlichsten Blickwinkel um die Aussage und Wirkung eines Foto-Porträts. Jetzt gibt Ruth E. Westerwelle ihr Wissen weiter und verrät das Geheimnis eines guten Porträts!

Die visuelle Präsentation in einer Bewerbungs-Situation verlangt eine immer größere Professionalität und kann für die eigene Karriere u.U. 'ente oder trente' bedeuten. Deshalb wird die Fotosession oftmals als 'Zahnarzttermin' empfunden. Das muss aber nicht sein! Mit der richtigen Vorbereitung und dem Wissen worauf es ankommt, sowie die richtige Wahl der/des FotografIn werden hier stressfreie Ansätze für ein gelungenes Porträt vermittelt und jedeR hat eine größere Chance im besten Sinne auf sich aufmerksam zu machen.

7: Visuelle Selbstpräsentation Frauen in der Öffentlichkeit

"Ein Foto sagt mehr als tausend Worte!"

Warum speziell für Frauen? Aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Fotografin hat sie oft erlebt, dass Frauen größere Probleme haben sich qua persona vor der Kamera zu präsentieren. Zuviel Selbstkritik und fehlendes professionelles Feedback über die eigene Außenwirkung lassen für eine Fotosession zum "Zahnarzt-Termin" werden. Auch von der Öffentlichkeit wird das Porträt einer Frau kritischer gelesen. Je präsenter die Frau - der VIP-Faktor - um so gnadenloser werden manche Bilder (und damit die Frau) in Grund und Boden kritisiert. Männer gehen mit ihrem Selbstbild wesentlich gelassener um, auch mit dem ihrer männlichen Konkurrenz.

Je höher die Position der Frau - oder je höher hinaus sie will - um so wichtiger ist die eigene visuelle Präsentation, um so mehr hängt von der richtigen Aussage ihres Porträts ab, um so seltener ist das ehrliche Feedback.

Wo die ambitionierte Frau sich heute mit Fachwissen, beruflicher Position und Erfahrung auf jedem Parkett souverän bewegt, wird sie aber im fremden Studioparkett vor der Kamera alleine gelassen. Plötzlich soll sie sich dem kleinen Kasten und der/dem Fotograf/in dahinter ausliefern. Sie, die gewohnt ist zu bestimmen, zu kreieren, zu kontrollieren.

Ein unfaires "Spiel".

In diesem Vortrag können Interessierte hinter die Kulissen schauen, bekommen im ersten Teil konkrete Kriterien an die Hand. Im zweiten Teil werden anhand eigener Arbeiten der Fotografin, aber vor allem an den Veröffentlichungen der Presse und anderen Medienerzeugnissen wie die Frau in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Es werden nachvollziehbar konkrete Beispiele in ihrer Aussage analysiert.

Danach können die Teilnehmerinnen selbst-bewusst ihre eigene visuelle Selbstpräsentation aktiv und kreativ planen und sind nicht mehr dem schwarzen Loch des Objektivs ausgeliefert!

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